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Neue Lokale

Die letzten Neueröffnungen auf einen Blick

Mein Lokal - Charmant & Persönlich TEIL 1

Gerade im Winter rückt man gerne etwas näher zusammen. Wir haben ein paar besonders kuschelige und familiäre Restaurants & Cafés besucht, wo Wirtin oder Wirt noch persönlich in der Küche brutzeln oder im Service unterwegs sind – und Stammgäste mit warmen Worten begrüßt werden. Essen gehen im eigenen...

05.11.10 09:18 Alter: 7 yrs

Kultur & Freizeit

Skulptur.Projekte 2017 - Plastiken werfen ihre Schatten voraus


 Münster und die moderne Kunst hatten keinen glücklichen gemeinsamen Start: Die Aufstellung der ersten modernen Freiplastik „Drei rotierende Quadrate“ des Amerikaners George Rickey an der Engelenschanze löste 1973 einen gewaltigen Proteststurm aus. Überregionale Medien machten sich genüsslich über Münsters vermeintliche Provinzialität lustig. Um Münsters Wutbürger an moderne Kunst zu gewöhnen und damit zu versöhnen, arrangierten die Kuratoren Klaus Bußmann und Kasper König eine große Skulpturenschau in der ganzen Stadt. Die geriet nicht nur für Münster zum Paukenschlag, sondern auch für die internationale Kunstszene und hinterließ zahlreiche Objekte im Stadtbild, die längst zu Münster-Ikonen geworden sind.

Die seit 1977 im Zehnjahresrhythmus wiederkehrende Ausstellung ist ein wichtiger Impuls für Münsters Darstellung und Beachtung im Ausland. Die Gesamtzahl der Besucher wird jeweils auf rund eine halbe Million geschätzt. Die Präsenz internationaler Gäste und Medien sowie das sehr positive Echo versöhnten die Münsteraner spätestens 1997 tatsächlich mit der zuvor ungeliebten Veranstaltung. Selbst mit künstlerischen Provokationen gehen die Münsteraner mittlerweile souverän um.

Am 10. Juni 2017 ist es wieder soweit: Die Skulptur.Projekte Münster finden zum fünften Mal statt. Der künstlerische Leiter ist nach wie vor Kasper König, Unterstützung erhält er von der Kuratorin für Gegenwartskunst am LWL-Museum für Kunst und Kultur, Marianne Wagner sowie Britta Peters, die als freischaffende Kuratorin arbeitet. Bei der fünften Auflage liegt der Schwerpunkt auf dem Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Raum in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Rund dreißig Werke – von klassischer Bildhauerkunst bis zur Performance – werden bis Oktober 2017 in Münster zu sehen sein. Diesmal gibt es sogar eine App, die alle Skulpturen-Standorte anzeigt. Im Gegensatz zu früheren Jahren werden die Projektstandorte weit im Stadtgebiet verteilt sein: vom Wienburgpark bis Haus Kump; vom Sternbusch bis Berg Fidel.

Man darf gespannt sein, was sich die Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt wieder ausgedacht haben. Einige Pläne sind bereits durchgesickert: Emeka Ogboh widmet dem in Münster beerdigten New Yorker Musiker „Moondog“ eine Klanginstallation; Michael Smith bietet einen Tätowier-Service für Senioren ab 65 Jahre.

Besonders spektakulär dürfte der Steg sein, mit dem die türkische Künstlerin Ayşe Erkmen – die schon 1997 beteiligt war – den Kreativkai mit dem Mittelhafen verbinden will. Der Steg aus Gitterrost befindet sich allerdings eine Handbreit unter der Wasseroberfläche, sodass die Besucher scheinbar über das Wasser wandeln. Eine Einladung an Fahrradfahrer, das Hafenbecken trockenen Fußes zu durchqueren…

© Skulptur Projekte 2017

Bildrechte: Ayşe Erkmen, Projektskizze für Skulptur Projekte
2017, Fotomontage: Serdar Tanyeli

 

Mehr Infos: www.skulptur-projekte.de


Rucksack Reisen - Aktivurlaub im schwedischen Winter


 

Das schwedische Wintersportgebiet Idre im Norden der Provinz Dalarna gilt als eine der schneesichersten Regionen Europas: Seen und Flüsse sind zu Eis erstarrt, Wälder und Berge liegen unter einer prächtigen Schneedecke, der Himmel ist strahlend blau. Kein Wunder, dass das Wintercamp das erklärte Lieblingsziel der abenteuerlustigen Gäste von Rucksack Reisen ist, die sich häufig auch ganz spontan zur Reise entschließen. Vom 22. Dezember bis zum 16. April fährt die Crew um Klaus Lange jede Woche per Bus ab Hamburg nach Idre, wo die Teilnehmer Langlauf-, Touren- und Abfahrtsski, Snowboard, Schneeschuh-, Scooter- und Huskytouren erwarten. Die kleine Anlage liegt direkt am See und bietet mit zehn Ferienhäusern, Lodge mit Doppelzimmer, Tipi, Zuber und Blockhaussauna eine Atmosphäre, die Naturliebhaber und Wintersportler gleichermaßen in ihren Bann zieht. Neben den vielen Aktivangeboten begeistert der Norden durch seine nahezu unberührte Natur. Auf Tagestouren geht es u.a. zum höchsten Wasserfall Schwedens oder auf den markanten Berg „Städjan“. Die Chancen, dabei Rentiere zu sichten, stehen nicht schlecht: Idre ist als südlichste Samengemeinde Schwedens bekannt. Übrigens: Die Langlauf- und Schneeschuhwanderungen erfordern etwas Kondition, aber keine Vorkenntnisse. Weitere Infos unter www.rucksack-reisen.de.


BECKSCHULTE Spirituosenmanufaktur - Premiumqualität aus Roxel


 

Erlesene, natürliche Rohstoffe, Handwerkskunst, Herzblut und immer neue Ideen – aus diesen „Zutaten“ besteht das Erfolgsrezept des jungen Unternehmens Beckschulte in Roxel. Auf dem Gelände der ehemaligen Kornbrennerei Leuvering führt Thorsten Beckschulte seit 2015 die BECKSCHULTE Spirituosenmanufaktur und produziert mit viel Liebe zum Detail Liköre und andere hochwertige Spirituosen – alle mit ausgewählten, natürlichen Zutaten aus der Umgebung. Neben Klassikern wie den beliebten Schokoladenlikören gehören u.a. fruchtige Liköre, Gin und Wodka zum Repertoire. Ganz neu im Programm: der Himbeer Limes-Likör, der mit einem Anteil von 40 % Himbeerfruchtmark schon im Frühjahr nach Sommer schmeckt. Wer die Qualität und Vielfalt der Roxeler Spirituosenmanufaktur „hautnah“ erleben möchte, kann dies bei einer Besichtigung  tun – und dabei natürlich ausgiebig kosten. Gut 1,5 Stunden dauert der Rundgang unter sachkundiger Führung durch Brennerei und Produktion, vorbei an alten Eichenfässern  und der modernen Abfüllanlage. Anschließend darf man sich bei westfälischen Snacks durch das vielfältige Spirituosensortiment probieren. Die insgesamt ca. 3,5-stündige Veranstaltung wird gerne für Betriebsausflüge, Junggesellenabschiede oder von Kegelclubs gebucht. Termine und weitere Infos unter Tel. 02534-9732864.

Wo? Pienersallee 54, Roxel

 


Soccer-Halle Rummenigge - Padel-Tennis Court


 

Was ist das für ein seltsamer Tennisschläger? Das ist Pádel! Vor hundert Jahren wurde der rasante Sport als „Paddle-Tennis“ in New York erfunden, doch so richtig populär wurde er in Südamerika. In den 1970er Jahren breitete sich Pádel von Argentinien bis Brasilien, von den USA bis Spanien aus. In Argentinien ist es gleich nach Fußball der zweitbeliebteste Sport.  Das Besondere an Pádel: Die speziellen Schläger sind solide und nicht bespannt. Die Bälle haben die Größe normaler Tennisbälle, aber weniger Luftdruck, was sie etwas langsamer macht. Das Spielfeld ist von Wänden umgeben, von denen der Ball abprallt, ähnlich wie beim Squash. Das macht das Spiel schnell und mehrdimensional. Jetzt wird der Partnersport auch bei uns zum Trend. In der Soccer-Halle Rummenigge wurde Münsters erster Pádel-Court eingerichtet. Bald stehen Schnupperkurse und betreutes Training auf dem Programm. Alle, die schon mal einen Schläger geführt haben – ob beim Ping-Pong, Tennis oder Badminton – können Pádel schnell erlernen und im Doppel Spaß daran haben. Münsteraner haben übrigens einen Heimvorteil: Ihnen sind die soliden Schläger schon vom klassischen Speckbrett vertraut…

Wo? Soccerhalle Rummenigge, Trautmannsdorffstraße 111, Berg Fidel

 


Eiskeller Altenberge - Unterirdisches Denkmal


 

Spannender „Untergrund“: Die über 150 Jahre alten Gewölbe tief unter der Stadt laden dazu ein, entdeckt zu werden. Der Keller mit seiner langen Geschichte gilt als eines der interessantesten Baudenkmäler des Münsterlandes und ist vermutlich in ganz Europa einzigartig. Bereits 1860 wurde er zur Bierkühlung ausgehoben und erstreckte sich über drei Etagen. Die Gebrüder Beuing begannen hier mit der Herstellung von untergärigem Bier. Natureis verhinderte im Sommer das Umkippen des Gerstensaftes, der zur Gärung und Reifung in den weiträumigen, unterirdischen Kellern mit ihrer besonderen Gewölbearchitektur eingelagert wurde. „Ein vorzügliches Getränk, erfrischend und äußerst schmackhaft“, fand schon Professor Landois. Bis 1931 wurde hier Bier gebraut, seit 1996 ist die Anlage Baudenkmal. In der ehemaligen „baierschen Bierbrauerei Beuing“ unter der Erde, sowie im dazugehörigen oberirdischen Museums-Infozentrum „Eisscholle“, sind Einzelpersonen und Gruppen bis 25 Personen herzlich willkommen. Mit etwas Glück trifft man sogar auf unterirdische Bewohner: Fledermäuse haben sich im Eiskeller vor einigen Jahren ein neues Zuhause gesucht. So verbindet sich hier sinnvoll Natur- mit Denkmalschutz.

 

Wo? Gooiker Platz 3, Altenberge







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