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Wo trifft man?

Kulturamtsleiterin

Frauke Schnell

„In charmanter Atmosphäre lässt es sich bei TANTE AUGUST tiefenentspannt auf Omas Sofa frühstücken oder abends in der ‚Stullenschmiede‘ DREI:KLANG ein ‚Bütterken‘ essen. Den idealen Rahmen für meine Mädelstreffen bietet das ROYALS & RICE mit der leckeren Viet-Thai-Küche, originellen Cocktails und der kuscheligen Sitzecke. Großartige finde ich das Gastro-Konzept von SALAM KITCHEN mit einem kulinarischen Mix von Israel bis Afghanistan und ‚Schnupperkursen‘ für Geflüchtete im Küchenbetrieb. Meine internationalen Kulturgäste führe ich sehr gerne in das fantastische Hotel-Restaurant FELDMANN, das auch Partner unseres Lyrikertreffens ist. Auf meiner Agenda für besondere Anlässe findet sich das stilvoll renovierte Parkhotel SCHLOSS HOHENFELD, von dem auch die internationalen Musiker des Jazzfestivals schwärmen. Und – na klar! – Dauerbrenner bleibt das GARBO, denn Atmosphäre, Geschäftsführer und Personal sind besonders liebenswert!“

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Wo trifft man?

Vorsitzender der SPD Münster

Robert von Olberg

„Ein Bier mit Freunden im SPOOKY‘S an der Hammer Straße oder schräg gegenüber im WOLTERS zu Abend essen – ausgehen kann ich vom Geistviertel aus, wo ich wohne, problemlos und das sogar zu Fuß. Beim Essen zieht es mich häufig zur italienischen Küche. Am Inselbogen schmeckt es mir bei AL GAMBERO besonders gut. Und wenn es nur eine Kleinigkeit oder ein Espresso sein soll, sitze ich gerne mal vor der ARTUSI BAR gegenüber der Josefskirche. Besonderes Highlight ist hier die Torta della Nonna. Aber ausgehen, das heißt nicht nur gut essen und trinken. Es darf auch etwas Kulturelles sein. Das THEATER MÜNSTER bietet kulturelle Genüsse in sämtlichen Sparten – vom Schauspiel über Oper und Musical bis hin zum Tanztheater. Dazu kommen Sonderveranstaltungen und weitere Reihen wie die ,Gelehrten im Theater‘, die jede Spielzeit ein anderes Oberthema wählen. Filme schaue ich im CINEMA an der Warendorfer Straße oder im SCHLOSSTHEATER im Kreuzviertel. Hier läuft, was mich interessiert.“

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Wo trifft man?

Buchautor („Der Dom – Ein Wahrzeichen Münsters“), Kulturhistoriker und Publizist

Dr. Thomas Eickhoff

„Als Bewohner des Kreuzviertels, den es beruflich immer wieder zur Galerie Laing an den Hafen treibt, vollzieht sich für mich auch kulinarisch ein ständiger Brückenschlag von Viertel zu Viertel. Quer durch das städtische Treiben mit seinen gastronomisch vielfältigen Angeboten radelnd, ist direkt neben unserer Galerie das WOLTERS IM SPEICHER die attraktivste Dockingstation; Arne Budde und sein sympathisches Team verwöhnen dort die Gäste mit Holzofenspezialitäten und ungeahnten Geschmackserlebnissen. Zudem ist die Außenlocation mit der herrlichen Terrasse der schönste Winkel am Kanal, wo sich der Spirit des Hafens am besten entfaltet. Soll‘s dann mal Italienisch sein, gibt’s auf dem Rückweg nur eins: Das IL BORGO mit vorzüglichem Rinderfilet jedweder Art sowie weiteren Köstlichkeiten, die in der gemütlichen Atmosphäre bei anregend-nettem Service für beste Stimmung sorgen! Ist portugiesische Küche angesagt, dann bitte zum ALEM MAR. Ein Muss: das Lammfilet in Kräuterkruste – schwärmerische Poesie für den Gaumen! Und als Nachtaktiver geht natürlich kurz vorm Heimgang der Weg an einem Klassiker wie dem NORDSTERN nicht vorbei, denn: Hähnchen geht immer – selbst nachts um drei!“

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Vorsitzende Tierschutzverein Münster und Umgegend e.V.

Doris Hoffe

„Das MOCCA D’OR an der Rothenburg finde ich ausgesprochen gut. Ein zentral gelegenes italienisches Restaurant mit sehr guter Küche, über mehrere Ebenen angelegt und mit einem überdachten Außenbereich, wo selbst an einem Gewittertag im Sommer die Pizza trocken auf den Tisch kommt. Es findet sich für jeden Geschmack etwas auf der Karte. Genauso vielfältig wie ansprechend ist das Publikum, das überwiegend aus jüngeren Leuten besteht. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und ich schaue mir gerne die Menschen an. Da ist alles dabei, von leger bis gestylt – passend zur Gesamtdarstellung des Restaurants. Die Geräuschkulisse ist trotz allem so, dass man sich noch gut unterhalten kann. Wirklich nett und höflich ist der Service. Die Mitarbeiter sind locker, behandeln die Gäste aber trotzdem zuvorkommend und nicht so schrecklich steif. Hier ist einfach alles rund und jeder kann sich wohlfühlen.“

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Wo trifft man?

Inhaber des Oktoberverlages

Roland Tauber

„Mein zweites Wohnzimmer ist schon seit Jahren das Café GASOLIN, wo ich auch ein- bis zweimal pro Woche selbst für musikalische Untermalung sorge. Ansonsten gehe ich gerne in meinem Viertel zwischen Hansaring und Warendorfer Straße aus: Spanische Tapas im EL BODEGÒN, griechische Mezze im SANTORINI, ungewöhnliche Biere im BRAUKUNSTWERK, eine Kleinigkeit vor oder nach einem Kinobesuch im GARBO. Auswärtige Gäste führe ich am liebsten ins ALTE GASTHAUS LEVE zu echter westfälischer Küche. Und mein Geheimtipp für eine gute Pizza aus dem Buchenholzofen: das RIMINI in der Sonnenstraße! Oben drüber habe ich früher mal gewohnt und bin bei offenem Fenster manchmal mit einem Hauch von Knoblauch eingeschlafen.“

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Wo trifft man?

Vorsitz AStA der Universität Münster

Annabel Kalsow

„Wirklich gerne gehe ich in die PENSION SCHMIDT. Für zwischendurch oder am Abend ein idealer Ausgeh-Ort mit lauschigem Ambiente, alten Möbeln, bequemen Sofas und gemütlichen Sesseln. Hier bestelle ich am liebsten Kakao – der schmeckt total toll! Man bekommt eine Tasse heiße Milch und dazu einen Schokoblock am Holzstäbchen. Sobald der in der Milch aufgelöst ist, hat man ein köstliches, richtig schokoladiges Getränk. Natürlich trinke ich diesen ,Schokotraum‘ mit Sahne! Es gibt sogar ein Abendprogramm in der Pension Schmidt, das abwechslungsreich und vielseitig ist: Quizrunden, Lesungen, Konzerte, Student‘s Battles und vieles mehr.“

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Wo trifft man?

Obfrau für Junge Jäger der Kreisjägerschaft Münster

Michelle Lelin

„In den Genuss von Wildgerichten, die ich als Jägerin schätze, kommt man bei FELDMANN. Serviert werden sie von superfreundlichem, total flexiblem Personal, das mich immer wieder begeistert. Schwelgen kann man aber auch beim Genuss der kleinen Starter: Garnelenhäppchen oder Roastbeaf sind mehr als die üblichen Standards. Als Hauptspeise hatte ich letztens eine Dorade. Die war ein Traum, total zart! Der absolute ,Ober- Burner‘ sind für mich die Wasabi-Garnelen in Avocado-Mango-Salat – und das obwohl ich gar nicht so gerne Scharfes esse! Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich der Junge-Jäger-Stammtisch bei KRUSE BAIMKEN. Leckereien wie Strammer Max gehören zum gemütlichen Abend dazu und natürlich wird auch das ein oder andere Bier getrunken.“

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Wo trifft man?

Duo Corretto

Christine Rudolf und Jürgen Knautz

„Wir lieben den DORFGRILL in Gremmendorf heiß und innig! Der hat die weltbesten Schnitzel. Diese tendenziell ungesunde Mahlzeit, gerne nach Konzerten und Auftritten genossen, hat gar was Banal-Dekadentes – aber für uns sind die Schnitzel absolut Kult. Man kann den Dorfgrill sogar googeln, ihn gibt es schon ewig und er gehört seit mehr als 15 Jahren zu unserer Familientradition dazu! Außerdem stehen wir auf den ROESTBARKaffee, den nehmen wir mit nach Hause und ab und an trinken wir auch mal einen vor Ort am Theater. Die Alternative ist der Kaffee von DIE BOHNE. Diese beiden Kaffees dürfen in unseren Kaffee-Vollautomaten daheim und sonst keine! In der Bohne trinke ich übrigens am liebsten Cappuccino mit etwas Sirup, bevorzugt Haselnuss. Kürzlich habe ich mir etwas Neues gegönnt: After Eight. Sehr ,experimentell‘!“

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Wo trifft man?

Siegerin „Jugend musiziert“ (2016 & 2017 Kategorie Gesang)

Lotta Kaufhold

„Wenn es aufgeht zum Essen, bin ich am liebsten im VAPIANO bei Spaghetti Carbonara oder im Caputos: Ich liebe Ochsenbäckchen. Auch das KRAWUMMEL hat – für Vegetarier oder Nicht-Vegetarier – tolles Essen. Ebenso kann man bei FROOTERS lecker essen oder nur etwas trinken. Es gibt Smoothies, Kaffee, Frozen Yoghurt und vieles mehr. Wer gerne sportlich aktiv ist, sollte mal bei NINFLY vorbeischauen, eine riesige tolle Freizeitsport-Indooranlage. Dort gibt es mehrere Attraktionen zum Thema Trampolin, außerdem einen Kleinkindbereich und für die Experten einen von Ninja Warriors inspirierten Parcours. Im Winter ist für mich die Eisbahn am Germania Campus nicht mehr wegzudenken. Auf der Bahn kann man super das Schlittschuhlaufen lernen oder seine Technik noch verbessern. Und wer Hunger hat, holt sich dort einen Crêpe. Lecker!“

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Vorstand Deutscher Alpenverein Sektion Münster/Westfalen

Christof Jöst

„Früher war alles besser – da wohnte ich in Babyphon-Entfernung vom CAFE KLING-KLANG im Erphoviertel. Auf der Terrasse genießt man das muntere Treiben auf dem Staufenplatz und seit Kasi den Laden übernommen hat, gibt es mein leckeres Fladenbrot. Heute ist auch alles gut – wenn ich nun im Kling-Klang beim Billard die Zeit vergesse und nicht alleine nach Hause ins Dorf Nienberge finde, muss die mittlerweile erwachsene Tochter ran und Taxidienste leisten. Überfällt mich der süße Hunger, gibt es eine Top-Adresse: CAFÉ ISSEL, Hammer Straße. Einziges Problem: Für welche der göttlichen Torten entscheide ich mich? So kam es auch schon vor, dass ich flunkerte und was von Kaffee-Besuch erzählte… und doch drei Stücke selbst vertilgt habe. Und als Bergsportbegeisterter im Münsterland treibt es mich immer wieder in die nahen Dörenther Klippen im Teutoburger Wald. Klettern an echten Felsen, Wandern oder Joggen im Grünen, da hüpft das Herz. Mit dem Schnellbus S50 ist man ruckzuck dort.“

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Wo trifft man?

Filmemacherin „Die Berkel“ (www.berkel-film.org)

Anna Schlottbohm

„Mein Wochenende beginnt um zehn mit einem Kaffee auf dem WOCHENMARKT, auf die Hand gibt es eine Rosinenschnecke von POHLMEYER. Abends fühle ich mich bei CASA PAZZI wohl. Inhaber Carlo macht die beste Pizza in Münster, obendrein hat sein Lokal eine wunderschön-farbenfrohe Außenfassade. Steht mir der Kopf nach Falafel besuche ich AL HAYAT, einen Imbiss am Ludgerikreisel. Hier packt der Meister Minze und Petersilie in die Falafeltasche. Und auch den FOODTRUCK ELBÉN finde ich super: Das Integrationsprojekt bietet leckere syrische Teigtaschen an – mittlerweile auch im eigenen Ladenlokal. Gut gesättigt geht es später weiter zur Lion Paw im TRIP-TYCHON oder zum Firetrain im GLEIS 22. Ich liebe karibische Musik! Aber auch so vielfältige Veranstaltungen wie das B-Side Festival oder die Ausstellungsreihe Raumformen können mich immer wieder gewinnen. An ruhigen Abenden suche ich nach einem lauschigen Platz im Kinosaal der KURBELKISTE oder des SCHLOSSTHEATERs – das hat auch unseren Film ,Die Berkel‘ mit ins Programm aufgenommen.“

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Autorin und Gewinnerin des Annette-von-Droste-Hülshoff-Preises 2017

Sabrina Janesch

„Ich liebe die Wolbecker Straße. Egal ob mittags oder abends, allein oder mit Freunden, hier komme ich immer auf meine Kosten – vor allem, wenn mich mal wieder Gelüste nach asiatischem Essen plagen. Sehr gerne gehe ich ins LITTLE BUDDHA, ein fantastisches, nepalesisches Restaurant. Geführt wird es von Tanka Lamsal. Das Thali ist großartig, und jedes Mal fühle ich mich wieder ein bisschen wie damals in Kathmandu. Natürlich ist auch das PEPERONI immer eine tolle Wahl für eine optimale Ladung Obst und Gemüse – egal ob als Curry, Pfanne oder Salat. Und einen Plausch mit Inhaber Djahan Bahrainian gibt es gratis dazu. Auch im LA QUE bin ich gerne. Hier gibt es wirklich feine vietnamesische Gerichte, immer frisch und ohne Geschmacksverstärker. Danach sind es nur ganz wenige Schritte, will man noch einen Kaffee trinken: etwa im TEILCHEN & BESCHLEUNIGER oder im MONTMARTRE, wo alles direkt aus Frankreich herangefahren wird. Und will man den Tag gemütlich ausklingen lassen, kann man auf ein Bier im entspannten Café DREI:KLANG vorbeischauen.“

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Oberstleutnant 1. Deutsch- Niederländisches Korps

Pauluz Kolken

„Es ist eigentlich unklug einen Geheimtipp abzugeben, denn falls alle Leser und Leserinnen ihn befolgen, bekommen wir selbst keinen freien Tisch mehr, wenn wir zu zweit oder auch mit der ganzen Familie richtig lecker essen wollen. Andererseits wäre es egoistisch, so etwas Schönes und Gutes nicht teilen zu wollen. Ich rede von HOFFSCHULTE am Postweg in Angelmodde, bei Radfahrern vielleicht sehr bekannt. Das Lokal hat für mich den schönsten Biergarten in Münster und Umgebung, liegt mitten in der Natur und ist mit dem PKW über eine Sackgasse zu erreichen. Das langjährige und zuverlässige Personal sorgt – auch im Winter – schon bei der Begrüßung dafür, dass man sich wie zu Hause fühlt, und der Koch schafft kleine Wunder in der Kategorie gehobene Deutsche Küche. Die Gerichte werden entweder am historischen Kamin oder in der warmen Jahreszeit unter dem Ahorn im Garten serviert. Hoffschulte ist für uns eine Art ALTES GASTHAUS LEVE – wo wir auch immer sehr gerne hingehen – in der Natur. Wir sind noch nie reingefallen.“

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Wo trifft man?

HISS-Gitarrist und Mitgründer des Kulturquartiers

Thomas Grollmus

„Meine Lieblingslokale liegen an meinen täglichen Fahrradrouten. Als wir unser Kulturquartier für Münster planten, habe ich nach den Sitzungen immer ein Pinkus-Bier im Kiosk DAY TO DAY an der Neubrückenstraße gekauft und mit dem Inhaber Aziz geplaudert. Gleich nebenan, im LOCKVOGEL gibt’s sehr guten Kaffee und leckere Kleinigkeiten: Kuchen, Quiche Suppe – alles selbstgemacht, alles bio. Erst vor kurzem habe ich die CASA PAZZI an der Wolbecker Straße entdeckt. Auf drei halben Etagen gibt es hier Flohmarkt-Trödel, z.B. alte Röhrenradios, und preiswerte Pizza. Die Atmosphäre ist einzigartig, irgendwo zwischen Pizza-Express und Omas Wohnzimmer. Mein absoluter Favorit ist die Pizza Diavolo. Ein Besuch im KREUZECK an der Maximilianstraße ist wie eine Zeitreise in die 80er. Ich find’s super! Pide und Taboulé sind sehr lecker, dazu bestelle ich am liebsten ein Kellerbier aus dem Tonkrug. Hm, vielleicht sollte ich mal neue Wege mit dem Rad fahren und noch mehr solcher Lieblingsorte entdecken…“

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Wo trifft man?

Fotograf & Fotokünstler

Andreas Löchte

„Als Leo und Manu ihren Wirkungsort vom I GALLETTI am Germania Campus an die Königsstraße verlagerten, mussten meine Frau und ich natürlich mitgehen. Jetzt heißt es also in den sauren Apfel beißen und in die Stadt radeln, genau: in die TRATTORIA ITALIANA, denn ohne die Zwei geht es einfach in Münster nicht! Ein Alternativprogramm bietet allerdings DELIZIE an der Warendorfer Straße. Auf kleinstem Raum gibt es hier vorzügliches Fleisch auf den Teller. Morgens um sieben kann man auf dem WOCHENMARKT noch die Ruhe und Atmosphäre genießen: Eine gute Zeit, um bei CAFÉ E PIÙ auf einen netten Plausch mit Behzad innezuhalten. Vorzügliches Essen für den besonderen Genuss gibt es bei Spitzner im OER‘SCHEN HOF. Im CAFÉ NOBIS fühle ich mich wie zuhause. Ich glaube, das geht fast jedem so, der diesen magischen Platz einmal gesehen und erlebt hat. Meine Lieblings-Adresse für sensationelle Burger ist der Hochstapler am Hafen. Es gibt andere Läden, die sich wacker schlagen, aber der HOCHSTAPLER ist derzeit mein Favorit. Lecker auch das Pale Ale zum Burger aus Münsters junger FINNE-BRAUEREI. LITTLE BUDDHA ist unser kleiner Geheimtipp für wirklich leckere nordindische Curries. Mit soviel Qualität, Liebe zum Detail und authentischer Schärfe ist dieser Laden an der Wolbecker Straße und neuerdings auch am Verspoel in Münster wirklich absolut einmalig.“

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Wo trifft man?

WestLotto-Geschäftsführerin

Christiane Jansen

„Wer Lust auf etwas Deftiges in uriger Atmosphäre hat, ist auf jeden Fall im Restaurant NORDSTERN richtig. Hier gibt es aus meiner Sicht das beste Brathähnchen. Deshalb lege ich dort auf meinem Weg nach Hause auch öfter mal einen Zwischenstopp ein. Das Kult-Restaurant liegt im Schatten der Kreuzkirche inmitten von liebevoll restaurierten, historischen Wohnhäusern. Die rustikale Einrichtung und die Vielzahl von unterschiedlichen Menschen, die dort ein- und ausgehen, macht für mich die gelungene Mischung aus. Auch wenn der Nordstern längst kein Geheimtipp mehr ist, kann man dort ganz gemütlich den Abend bei einem knusprigen Hähnchen ausklingen lassen.“

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Wo trifft man?

Regisseur & Schauspieler, Künstlerischer Leiter des Historienspektakels zum westfälischen Frieden „Vivat Pax“

Markus Kopf

„Ein Ritual als ,Kreuzviertler‘ ist der Besuch mit Familie im NORDSTERN. Bei einem klaren Angebot (Hähnchen), sitzt es sich hier familiär, bei besonderer Atmosphäre und schnellem und sehr freundlichem Service. Will man etwas Besonderes, so empfehle ich das ACACIA. Als regelmäßiger Besucher Japans und Liebhaber der japanischen Küche kann ich sagen: Dieses Restaurant braucht den Vergleich mit der Tokioter Gastronomie nicht zu scheuen. Habe ich aber Gäste von außerhalb und soll es westfälisch sein, so ist ein Besuch bei PINKUS MÜLLER unumgänglich. Anspruchsvolle Produkte machen die Gerichte der regionalen Küche zur Köstlichkeit.“

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Wo trifft man?

Sunny Domestozs / Grover Records

Oswald Münnig

„Mein absolutes Lieblingsrestaurant ist die FISCHBRATHALLE! Das ist quasi schon Tradition bei uns, denn meine Töchter sind die fünfte Generation unserer Familie, die diesem Lokal treu ist. In punkto Frische und Qualität meiner Meinung nach unschlagbar. Auch wenn Ambiente und Öffnungszeiten es vielleicht nicht gerade nahelegen: Ich habe mich hier seinerzeit mit meiner Ehefrau zum ersten Rendezvous getroffen – man kann sich ja auch mal mittags verlieben… Für viele original karibische und iberische Gerichte, die ich selbst gerne zuhause koche, bekomme ich feinen Salzfisch und die passenden Weine beim portugiesischen Spezialitäten-Importeur EMPORIO BASTIANA, der auf meiner kulinarischen Lieblingsmeile Wolbecker Straße liegt.“

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Leiter des Sportamtes Münster

Michael Willnath

„Samstags besuchen meine Frau und ich sehr gerne den WOCHENMARKT auf dem Domplatz, um die besondere Atmosphäre zu genießen. Entweder genehmigen wir uns direkt nach dem Einkaufen auf dem Markt einen leckeren Cappuccino oder wir setzen uns anschließend gemütlich in das Café DIE BOHNE, um dort einen Kaffee zu trinken. Zum Essen besuchen wir sehr gerne die Lokale KLEINER KIEPENKERL, STUHLMACHER oder MUTTER BIRKEN. Letzteres liegt auf dem Nachhauseweg; hier gibt es außerdem gut gezapftes Bier.“

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Wo trifft man?

Kunstmaler (Atelier/Galerie im Torhaus)

Wolfgang Nocke

„Das IL BORGO ist ca. zweimal pro Woche mein Essenslieferant. Für den Genuss in heimischen Gefilden hole ich mir dort Nüdelchen ab. Auf große Fisch- und vor allem Fleischgerichte verzichte ich mit Rücksicht auf meine vierbeinige Assistentin Milou, der sonst das Herz bluten würde. Empfehlenswert ist die ganze Nüdelchen-Karte. Einer meiner Favoriten sind die Penne al Salmone mit Lachs-Sahnesauce und Rosinen – hmmmm! Mit Kunden nutze ich aber auch gerne die Gelegenheit in dem kleinen irdisch-lebendigen Restaurant einzukehren während Milou das Torhaus bewacht. Die authentische italienische Küche, wo der Chef Antonio mit zwei italienischen Mitarbeitern alles immer frisch kocht und zubereitet, der Grill mit dem offenen Feuer im vorderen Bereich, das schummrige Licht und die warme Atmosphäre haben bisher noch alle überzeugt. Dass es im Il Borgo recht eng und ein bisschen laut ist – weil immer alle Tische belegt sind – stört nicht, sondern gehört zur Wohlfühlatmosphäre. Allein die tolle wechselnde Tageskarte mit Fleisch und Fisch und dem unvergleichlichen Tiramisu ist verführerisch genug, um sich hier (nach einer Reservierung oder geduldigen Wartezeit) für ein paar genussvolle Stunden niederzulassen.“

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Wo trifft man?

Bonbonkocher

Timo Bernsmann

„Für gewöhnlich treibe ich mich in meiner Hood, dem Hansaviertel, und am Hafen rum. Sei es, um mich mit Freunden zum Essen zu treffen oder für das Afterworkbierchen. Unsere Anlaufstellen zum Trinken sind hier meist das EULEN & LERCHEN, die WATUSI BAR oder wir holen uns bei gutem Wetter Getränke vom Kiosk und genießen die Sonne und das Wasser am Hafen. Einmal im Monat gehts natürlich zum Bingo ins BOHEME BOULETTE. Für das leibliche Wohl: Die besten Anlaufstationen für akute Esslust sind auf jeden Fall das GUSTAV GRÜN, TACO HEROES oder das FOK. Hier sollte jeder etwas finden, um seinen Hunger zu stillen bevor es weiter geht. Für längere und gemütliche Abende kann ich das PASTA E BASTA sowie das PRÜTT CAFÉ empfehlen. Soll es doch noch wilder werden, schwingen wir das Tanzbein in der ROTEN LOLA oder am HAWERKAMP."

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Wo trifft man?

Veranstalter des „Tank mit Frank“-Rockfestivals

Frank Averbeck

„Während meiner Zeit an der Fachhochschule habe ich in Japan die japanische Gartenbaukunst studiert. Dort habe ich zum ersten Mal Sushi probiert, obwohl es mich Überwindung kostete, ‚rohen Fisch‘ zu essen. Doch der Geschmack war viel besser als erwartet. Während meines Aufenthaltes probierte ich alle erdenklichen Variationen – selbst als mich aufgrund eines sprachlichen Fehlers bei der Bestellung, statt der erwarteten Krabben, ein Gewimmel von Mini-Fischen anschaute! Zurück in Münster war ich auf den Geschmack gekommen und wollte auch hier Sushi essen. So entdeckte ich die SUSHI BAR an der Wolbecker Straße. Hier gibt es auch das japanische Asahi-Bier, das ich in Nippon kennengelernt hatte. Wenn ich mit Freunden ausgehe, die kein Sushi mögen, bevorzuge ich das JUSHO an der Von-Steuben-Straße, da es hier neben Sushi auch viele Grillspezialitäten gibt. Manchmal mache ich Sushi auch zuhause selbst, das habe ich in Brasilien gelernt – aber das ist wieder eine andere Geschichte…“