Printausgabe Sommer/Herbst 2017 

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Die neue Printausgabe ist da!

Du hast die Wahl! Unsere neue Ausgabe Sommer/Herbst 2017 gibt es gleich in zwei Ausführungen. In elegantem Türkis oder schrillem Magenta.

Genauso vielfältig sind unsere Themen: Wir stellen die wichtigsten Neueröffnungen und Thekentrends vor, haben eine Foto-Safari durch die schönsten Biergärten unternommen, die besten Adressen für eine Kunstpause während der "Skulptur Projekte" herausgesucht und widmen uns ausführlich dem Trendthema "Regionale Küche".

Die prallgefüllte Ausgabe (324 Seiten) ist ab sofort kostenlos in über 250 Lokalen erhältlich. Außerdem im Anschluss gegen Schutzgebühr (2,50 €) im Einzelhandel, in der Münster Information sowie per Online-Bestellung.

NEU in Münster

Aprés Midi - Comeback als Bar à Vin

Im Februar 2016 hatte Wolfgang Krause seine Restaurant-Bar LE MIDI eigentlich für immer geschlossen – sehr zum Leidwesen vieler Fans des Lokals, das mit seinen Café-Théâtre-Aufführungen gleichzeitig ein kleines frankophiles Kulturzentrum war.  Genau ein Jahr später ist das MIDI wieder da, in einer Microversion als typisch französische Wein- & Cafébar. „Es war einfach ein Wink des Schicksals“, ist sich Patron Wolfgang sicher. Als der kleine Zeitungskiosk an der Warendorfer Straße einen Nachpächter suchte, wusste er sofort, hier mitten in seinem Lieblingsviertel, sollte das Midi en miniature auferstehen, als kleine Bar à Vin, die man zu zweit mit Ehefrau Ute ganz entspannt bewirtschaften kann.  Und (fast) alles ist wieder da. Die überdimensionale, wandfüllende Ricard-Werbung, die Stühle, die Tische, viele Stammgäste… Nur die Theke ist neu, und auf die sind Ute und Wolfgang besonders stolz. Das neue Herzstück der Mini-Bar ist ein echter Art Deco-Schatz von 1928, der zuvor ein kleines Bistro in Reims schmückte. Klassisch einfach ist auch das Angebot: Ausgesuchte Weine aus dem Languedoc, Kaffee in jedweder Form, Grevensteiner vom Fass, Pinkus & Französisches Trappistenbier aus der Flasche sowie delikate Kleinigkeiten wie Käse, Oliven, Aioli oder Sardinen. Wer richtig Appetit bekommt, kann auch ganz légère beim Italiener Delize nebenan ordern.

Tipp: jeden 1. Samstag im Monat lädt Günter Köster (Günters Musikapotheke) ab 19 Uhr zum Vinyl-Stammtisch und auch Maître Wolfgang hat im Hinterzimmer stets einige Vinylschätez der 60er und 70er im Angebot.  

Wo? Warendorfer Str. 57, Erphoviertel

NEU in Münster

Grieche 2.0

Yassas

Die deutschen Macher von Yassas Greek Tapas sind große Fans der original griechischen Küche, die sie bei längeren Aufenthalten im Land  von Odysseus, Homer & Co. lieben gelernt haben. Jetzt ist aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft ein kleines, charmantes Lokal entstanden. Mit Hilfe eines griechischen Küchenteams servieren die Zwei seit Dezember im ehemaligen Calor ihre liebsten Gerichte der hellenischen Küche. Und die sind so ganz anders als ihre deutschen Versionen aus Fleischbergen und Pommes. Ganz im Gegenteil ist die authentisch griechische Küche äußerst vielseitig und kennt viele Gerichte, in denen frischer Salat und Gemüse durchaus  eine  Hauptrolle  spielen.  Am  liebsten  teilt  man  sich in  großer  Runde  viele  Kleinigkeiten,  von  denen  jeder  einmal probieren darf. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gebackenen „Metzovone Käse“ mit hausgemachter Tomatenmarmelade oder „Kolokitokeftedes“ – hausgemachten Zucchini-Feta-Puffern? Gut 50 warme und kalte „Greek Tapas“ findet man in dieser modernen Version einer griechischen Taverne. Darunter Klassiker wie  „Schafs-käsecreme Chtipiti“,  „Bifteki“oder „Kalamari“, aber auch kleine Delikatessen wie das „Bein vom Wildfang-Oktopus“ oder moderne Streetfood-Versionen griechischer Art wie den „Greek Burger“. Ein  echtes  Highlight  sind auch  die  hausgemachten  Nachtische wie Joghurt-Granatapfeleis oder Baklava Cheese Cake im Glas. Wo? Piusallee 122, yassastapas.de  

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Event-Tipp

O‘zapft wird!

Oktoberfest (22.09.-10.10)

Das erste Münchner Oktoberfest in Münster wurde 1950 zum Reinfall, weil die Münsteraner dem bayrischen Brauchtum gegenüber reserviert blieben. Das hat sich längst geändert: Münsters Wiesn findet 2017 zum zwölften Mal statt und ist laut 1Live „das beste Oktoberfest im Sektor“.

Vom traditionellen „O’zapft is‘!“ bis zur „Ersti-Wiesn“ für die neuen Studis pumpt das Orga-Team 10 Tage lang volles blau-weißes Programm ins Riesenfestzelt am Albersloher Weg: Mit den original „Partyvögeln“ aus dem bayrischen Würzburg lautet das Motto: „Sex, Tracht, Rock n‘ Roll!“ Kulinarisch wird von Brezn bis Leberkäs, von Haxe bis Hendl alles aufgefahren, was zu einer zünftigen Brotzeit gehört, doch im Vordergrund steht die Gaudi und die ist – anders als 1950 – garantiert: Schon Wochen vorher werden in Münsters Modegeschäften die Dirndl knapp! Und wenn man die Eruption der Stimmung unter dem blauweißen Zeltdach erlebt, kann man sich nicht mehr vorstellen, nördlich des Weißwurst-Äquators zu sein! Der Festeröffnung ist regelmäßig Ehrensache für Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der es sich nicht nehmen lässt, das erste Fass persönlich anzustechen. Neu in diesem Jahr ist, dass die Besucher das Original Partyfeeling der Apres Ski-Hochburgen auch beim Oktoberfest live erleben können:in einer authentischen Tiroler Schirmbar im Außenbereich, mit allem was dazu gehört. Oiso, pack mer’s – raus mit Dirndl und Tracht und ab zur Münsterschen Wiesn! Und natürlich ist die Maß König Ludwig-Bier immer noch günstiger als in München…

Einlass ab 18 J., alle Abende 18-24h, Ticketbuchungen über

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NEU in Münster

Zum Jubiläum: Umzug in « Linnenbrinks Garten »

Café Classique

Lange war die Skagerrakstraße eine gute Adresse für feine & ausgefallene Torten und Pralinen. Zum 20jährigen Jubiläum hat Ralf Ilgemanns Kult-Café eine neue Heimat gefunden: großzügig, hell & modern und mitten im Mauritzviertel, in „Linnenbrinks Garten“, in den die Münsteraner schon vor dem Krieg zum Kaffee pilgerten. Hier wird nach wie vor alles von Hand gemacht – von den tollen Torten über handgeschöpfte Schokoladen und Pralinen bis hin zu den Eiskreationen. Seit neuestem darf man Ralf & seinem Team dabei ein wenig über die Schulter schauen: Zwei „Bullaugen“ in der Wand machen die Konditorei zur gläsernen Manufaktur und die Herstellung hochwertiger Konditorprodukte transparent. „Wir wollen groß werden, aber uns treu bleiben“, begründet der Konditormeister, der seit einigen Jahren der Feinschmeckerbruderschaft „Confrérie des Maîtres de la Table et Fréres en Gueule“ angehört, den Umzug. Großzügige Räume im spannenden Dialog von Purismus und Behaglichkeit bestimmen das Interieur des komplett barrrierefreien Cafés, das neben Frühstück, genialen Torten und Eis auch herzhafte Gerichte wie Quiches oder Pasteten im Angebot hat. Wo? Rudolfstr. 1, Mauritz

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NEU in Münster

Gutes Essen & Gutes tun

Salam Kitchen

Wo eben noch das Flic Flac auf der Wolbecker Straße zuhause war, ist jüngst ein völlig neues Gastro-Konzept enstanden. In der „Küche des Friedens“ (Salam Kitchen) werden beliebte Ge-richte aus dem gesamten Nahen Osten zu einer bunt gemischten Speisekarte  kombiniert  und  mit  europäischem  Einschlag  neu interpretiert. „Das bedeutet mehr als Falafel mit Hummus“, erklärt Geschäftsführer Niklas Gottlob. Von Israel bis Afghanistan reicht der kulinarische Bogen. Das Besondere: Gemeinsam mit der GEBA, einem freien Bildungsträger aus Münster, und der Agentur für Arbeit bekommen Geflüchtete aus diesen Herkunftsländern im „Salam Kitchen“  die  Möglichkeit,  in  die  Arbeitswelt  der Gastronomie hineinzuschnuppern. Wo? Wolbecker Str. 64, Innenstadt

TIPP: Das selbstgebackene Brot passt hervorragend zu den typisch maghrebinischen Vor- und Hauptspeisen. Besonders empfehlenswert  sind auch die hausgemachten Limonaden.

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NEU in Münster

HostelBar an der Hammer Straße

Tom & Polly

Wo früher die Krone residierte, brechen heute „Tom & Polly“ zuAbenteuern auf. Tom Sawyer und seine gutherzige Tante Polly standen Pate für den jüngsten Streich des BuVo-Team, das in Münster auch das Gassi, das KuDamm, die Davidwache und den Ratinger Hof betreibt. Das Team verpasste der „Krone“ eine Frischekur und verwandelte sie in eine Mischung aus Hostel (10 bequeme Betten) und Bar, mit kleiner Küche und großer Terrasse. Direkt am Südpark kann man es sich wahlweise im Schatten alter Bäume oder auf einem der vielen Sonnenplätze gut gehen lassen. Zu verschiedenen Bieren aus Fass und Flasche, Weinen, Longdrinks und Cocktails gibt es Klassiker wie Schnitzel-Krüstchen mit Bratkartoffeln, Pasta, frische Salate und Saisonales. Keine Lust auf Alkohol oder langweiliges Wasser? Kein Problem: Auch die Spanne netter Getränke ohne Umdrehungen ist groß und reicht vom roestbar-Kaffee und Tees von Gschwendner über Smoothies, Eistee und Säfte bis hin zum alkoholfreien Mojito. Sonntags kann man auf der Terrasse am kleinen Springbrunnen genüsslich brunchen, samstags gibt es bei durchgehend geöffneter Küche Bundesliga per sky & Flatscreen. Wo? Hammer Str. 67, Südviertel

Tipp: Frozen Yoghurt, frisch aus der eigenen Maschine mit verschiedenen Toppings und Saucen – kühl, kalorienarm, köstlich!

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NEU in Münster

HotDogs & Feierei

Superdog & Copper-Room

Der jüngste Neuzugang auf der Foodmeile Wolbecker Straße widmet sich einem Thema, das in New York, London und Amsterdam schon als Next-Big-Thing gefeiert wird: Gourmet- HotDogs, handgemacht, aus besten regionalen Zutaten und mit vielen raffinierten Toppings. Das Dockland-Team um Pitti Duyster, Thomas Pieper und Christof Bernard hat nicht lange gefackelt und seinem letztjährigen Shootingstar „Taco Heroes“ Münsters ersten Gourmet-HotDog-Laden im Casual-Diner Stil zur Seite gestellt. Das Lokal bietet Platz für gut 30 Gäste an Bänken und Stehtischen. Die HotDog-Brötchen wurden gemeinsam mit der Stadtbäckerei entwickelt und das Fleisch stammt größtenteils aus Phillip Bünings Fleischerei auf der Hammer Straße. Den Appendix „& Feierei“ führt das neue Lokal übrigens mit gutem Grund. Unter dem Namen Copper-Room beherbergt das Superdog nämlich auch einen Hybriden aus Cocktailbar & Microclub, in dem mittwochs bis samstags zwischen 19 und 3 Uhr bei Craftbeer & Cocktails und mit DJ & Rare-Grooves gefeiert wird. Tipp: Neben den Klassikern auch mal die exotischen Varianten wie ThaiDock mit Hack, Zuckerschoten, Mungosprossen und Wachtelei oder den SmokeDock mit geräuchertem Schweinenacken, BBQ-Sauce und Cole Slaw probieren.

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Tipp

Kult-Kuchen & -Tartes

Café Issel

Joghurt, Milch, Eier und Früchte: Was Ortwin und Junior-Chef Till-Moritz Scheffler für ihre Genießer-Tartes regional bekommen können, kaufen sie auch vor Ort – am liebsten in Bio-Qualität. Ihr Credo: Ohne gute Grundprodukte kann man kein gutes Endprodukt gestalten. Und da ihre kreativen Torten und Tartes mittlerweile Kultstatus genießen, sagt das viel über die guten Zutaten aus. Quark, Milch und Joghurt stammen von „Birgits Hofkäserei“ aus Ostbevern, die Eier kommen in Bio-Qualität aus artgerechter Haltung vom Naturlandhof Heiner Wening aus Greven. Beeren kommen dann, wenn sie Saison haben, erntefrisch vom Obst- und Spargelhof Plagge in Emsdetten, Mehl, Zucker und Öl direkt von Davert Naturkost in Ascheberg. Und das ganze Obst für Apfel-Mandel-Torte, Schoko-Birne & Co.? Mirabellen, Äpfel, Birnen, Quitten und Mispeln pflückt das Issel-Team selbst auf der eigenen Streuobstwiese, die das Café auf dem Naturlandhof Büning in Laer unterhält.

 

Einkaufszettel:

 

Milchprodukte: Birgits Hofkäserei (Ostbevern)

Eier: Naturlandhof Wening (Greven)

Obst: Plagge (Emsdetten) & Streuobstwiese Naturlandhof Büning (Laer)

Mehl, Zucker, Öl: Davert Naturkost (Ascheberg)

 

Wo? Hammer Str. 42/44, Südviertel

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