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Neue Lokale!

Italienisch-frisch – mit Pfiff!

La Taverna

Mit italienischer Küche kennt sich Erion Ahmeti bestens aus. Lange hat er in Italien und verschiedenen Ristorante in Münster gekocht, bis er sich vor fünf Jahren entschlossen hat, das La Taverna zu übernehmen. Auch hier, als Capo, geht er an Wochenenden immer noch mit Begeisterung seiner Leidenschaft nach und steht – zusammen mit seinem Koch – selbst am Herd.

Als Erion das La Taverna 2017 übernommen hat, hat er dem Ristorante im Schatten der Kreuzkirche nach und nach eine Rundumerneuerung gegönnt. Die ist jetzt abgeschlossen und im neuen „La Taverna“ erinnert – abgesehen vom Namen – kaum noch etwas an den Vorgänger. Einfach war es nicht – denn das schmucke, alte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Einrichtung im schönen Altbau mit den hohen Decken ist stilvoll-puristisch und liefert mit dem offenen Weinregal, das auch ein paar ganz besondere Tropfen beherbergt, oder dem Fahrrad über der Tür echte Hingucker. Zwei große Rundbogenfenster mit raffiniertem Mechanismus sorgen auf angenehme Art auch innen für jede Menge Frischluft. Noch mehr Luft und jede Menge Sonne gibt es natürlich auf der neuen, großen Terrasse. Die Karte ist bewusst kleingehalten, um dem Anspruch einer frischen Küche ohne Convenience gerecht zu werden. Neben Klassikern der italienischen Küche finden sich hier auch spannende und innovative Kreationen. Die wöchentlich wechselnde Empfehlungskarte liefert zusätzlich saisonale Gericht mit Leckerbissen wie Spargel, Pfifferlingen, Steinpilzen oder Trüffeln – je nach Jahreszeit und Marktlage. Sein „La Taverna“ soll ein Ort sein, an dem die Menschen sich wohlfühlen, Jung und Alt, so Erion Ahmeti: „Wenn ich meine Mitarbeiter mit Respekt behandle und sie hier gerne arbeiten, spüren das auch die Gäste. Freundlichkeit bekommt man immer zurück!“ Eine Rechnung, die aufzugehen scheint.

Wo? Hoyastr. 5, Kreuzviertel, taverna-ms.de, Tel. 0251-23 92 89 83

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Ausstellung Burg Hülshoff 15.9.22 bis 30.9.23

Droste Digital

Zum ersten Mal macht die Ausstellung DROSTE DIGITAL. Handschriften – Räume – Installationen die digitalisierten Handschriften der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) zugänglich. Auf Burg Hülshoff, dem Geburtsort der Poetin, wird der Kosmos ihrer mikroskopisch kleinen Schriftbilder in sechs neuen Museumsräumen erlebbar. Um die Handschriften in die Gegenwart zu holen, haben sich Schriftstellerinnen und Künstler*innen-Kollektive mit den Textbildern beschäftigt und vier Räume gestaltet.

Nora Gomringer beschäftigt sich mit dem Frühwerk der Droste und gestaltet ein charmant überfrachtetes Jugendzimmer. Im Studierzimmer von Drostes Vater inszeniert Autorin Dorothee Elmiger Motive aus »Die Judenbuche«. Das Künstlerinnen- Kollektiv Hyphen-Labs nimmt Drostes Gedichtzyklus »Die Elemente« als Ausgangspunkt und verwandelt das Badezimmer in ein futuristisches Spiegelkabinett. Das Künstler* innen-Kollektiv Anna Kpok erschafft aus dem Gedichtzyklus »Klänge aus dem Orient« eine begehbare Handschriften- Landschaft auf dem Dachboden. Weitere Stationen geben Einblicke, wie sich die Manuskriptblätter der Droste gefüllt haben und wie sie digitalisiert worden sind. Zusätzlich begleitet eine App die Ausstellung.

Die gezeigten Handschriften gehören zum »Meersburger Nachlass«, der mit 1500 Textseiten etwa zwei Drittel des gesamten Nachlasses umfasst. Der herausragende Kulturschatz besteht aus unterschiedlichen Textsorten, zum Beispiel Reinschriften von und Entwürfe zu Gedichten, Motivsammlungen, Briefe sowie Notizen, Quittungen und Listen. Der Nachlass gehört der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, wird verwaltet von der Staatsbibliothek zu Berlin und wurde vom LWL-Archivamt für Westfalen erstmals umfassend digitalisiert.

Eröffnung Donnerstag, 15. September 2022, 17 Uhr, Eintritt frei Mit Grußworten, Lesungen und Performances von Dorothee Elmiger, Nora Gomringer, Anna Kpok, Hyphen-Labs und einer Videoprojektion von Roman Hagenbrock

Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag, 11–17 Uhr Eintritt: 14 € regulär / 9 € ermäßigt Ort: Burg Hülshoff, Schonebeck 6, 48329 Havixbeck

Mehr dazu auf der Homepage.

Fotos: Burg Hülshoff | Center for Literature

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