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Made in Münsterland

Zu Besuch bei Münster jüngstem Kaffeeröster

Herr Hase

Zeit für einen Kaffee, finden wir. Und weil die Sonne scheint und es schon draußen auf der heimeligen Terrasse lecker nach Kaffee duftet, gehen wir zu „Herr Hase“. Seit gut einem Jahr gibt es die neue Kaffeebar im Kreuzviertel. Im Mittelpunkt steht natürlich Kaffee – aus eigener Röstung! Herr Hase ist nämlich von Haus aus Kaffeeröster, mit eigener Rösterei auf Hof Suttarp in Amelsbüren. Seine facettenreichen Röstungen kann man im Café auf ganz unterschiedliche Art erleben: als handgebrühten Kaffee, aus der Aeropress, der French Press und natürlich der Siebträgermaschine, als ColdBrew oder Cold Drip… Gar nicht so einfach, aus der Vielfalt von Sorten und Verfahren eine Wahl zu treffen! Zum Glück gibt es die gute Beratung gratis. Und weil der Tag schon fortgeschritten ist, gönne ich mir direkt einen Cocktail auf Kaffeebasis, während ich in Ruhe die Karte studiere. Die ist überraschend vielseitig, vom Frühstück mit guten Zutaten aus der Region über selbstgebackenen Kuchen bis hin zur abendlichen „Knierfte“. Dazu gibt es Bier aus der Gruthaus-Brauerei und selbstgemachte Limonaden. Die werde ich auf jeden Fall beim nächsten Mal probieren!

Wo? Café: Gertrudenstr. 19, Kreuzviertel Rösterei: Hof Suttarp, Ottmarsbocholter Str. 117, Amelsbüren

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Made in Münsterland

Hausgemachte Wurstspezialitäten!

Wirtshaus zur Post

Made in Münsterland? Made in Münster, oder vielmehr: Hausgemacht in Nienberge! Gute Zutaten aus der Region sind ohnehin die Basis der Wirtshausküche von Bernd Ringel. Bei der Wurst geht der Vollblutgastronom erst gar keine Kompromisse ein. Alle Hausmacher-Spezialitäten werden im bayrischen Wirtshaus noch selbst gewolft (wie das Zwiebelmett), gebrüht, gekocht (wie Sülze oder Blutwurst) und gewurstet. Die Bratwürste stammen ebenso aus eigener Produktion, wie der kaltgeräucherte, gepökelte Schinken, der bis zu 200 Stunden bei 20 bis 25 Grad im Rauch aus Buchenholzmehl, Lorbeer und Wacholder hängt. Luftgetrocknete Mettwurst, Mettendchen und Leberwurst vervollständigen das Hausmacher-Programm, das man am besten auf den deftigen Brotzeit-Platten probieren kann. Dazu passt Süßer Senf aus eigener Produktion, da  täglich frisch hausgebackene Brot und ein helles bayrisches StiftungsbräuUnd dann sind da natürlich noch die „Frikadellen“, die auch solo zum Bier schmecken und so beliebt sind, das die Plattdeutsche Theatergruppe, die jedes Jahr im Februar/März im Wirtshaus probt und auftritt, dem Leckerbissen im vergangenen Jahr ein eigenes Stück namens „Frikadellen“ gewidmet hat. 1.800 Fleischklopse hat Bernd Ringel allein bei den Aufführungen unters Volk gebracht. Das Fleisch für die hausgemachten Wurst- und Schinkenspezialitäten stammt übrigens größtenteils von der Fleischerei Hinkerohe & Groneick aus Roxel.

Wo? Altenberger Str. 8, Nienberge

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