Fegefeuer

Restaurant, Deutsche Küche, Vegan/vegetarisch

Zünftiges Gasthaus mit stilechter Mittelalter-Deko, das deutsche Küche, Gaukler und Livemusik bietet. in schummrig-gemütlicher Atmosphäre wird betont regionale und saisonale Küche inklusive vegetarischer und veganer Optionen vom Mittelalter bis heute serviert.

 
Historische & moderne Gerichte aus überwiegend regionalen Zutaten, eigene Karte für Veganer und Vegetarier, Wochenkarte,
 
Biere von der Neuzeller Klosterbrauerei,
 
große Auswahl an Met & Fruchtwein,
 
ca. 24,
 
Geschlossene Gesellschaften möglich, inkl. Events mit Unterhaltungsprogramm,
 
Ja,
Bild à la Fegefeuer
Gastro for future

„Dolle Knolle“

à la Fegefeuer

Gemüse spielt bei diesem Sommergericht die Haupt- und alle Nebenrollen. Die „Dolle Knolle“ ist ein Ofenkohlrabi, der schonend gegart und mit karamellisierten Möhren- „Bandnudeln“ und ein wenig Blattspinat gefüllt wird. Basis für die leckere Sauce ist hausgemachte Hafersahne. Serviert wird der Kohlrabi auf einem Rote Bete-Püree. Dazu gibt es Kartoffel-Kopfsalat-Schnecken aus hausgemachtem Knödelteig und frischem Salat, denen Malabar-Pfeffer eine feine Note verleiht. Die Kartoffel- Salat-Schnecken werden in Serviettenknödel-Manier angebraten und sind außen knusprig, innen saftig-weich.

Die leichte Pflanzenküche des Fegefeuers setzt dem proteinlastigen Soja-Fertigprodukt-Hype seit langem viel frisches Gemüse entgegen. Ein Teil davon stammt aus Wildsammlung und eigenem Anbau – und das wird künftig mehr: Das große Sprossenfenster des Fegefeuers wird demnächst zum ganzjährigen Indoor-Garten, in dem Salate und Sprossen wachsen sollen.

Wo? Von-Kluck-Str. 15, Südviertel

Bild Katrin Pfaff
Lokalheldinnen

Fegefeuer

Katrin Pfaff

Ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Handorfer Hotel „Haus Vennemann“ absolvierte „Nordlicht“ Katrin mit einem klaren Ziel: ein eigenes Hotel zu eröffnen.

Zunächst aber wollte die gebürtige Rendsburgerin sich einmal „im Kleinen“ mit einer eigenen Gastronomie versuchen. Zu dumm, dass die „ersten Gehversuche“ gleich so erfolgreich waren…!

Denn Katrins erstes „Projekt“ war (und ist bis heute) das „Fegefeuer“, Münsters erste und einzige Mittelaltertaverne, die sich mittlerweile in etwas modernere Zeiten bewegt hat, ohne an Atmosphäre zu verlieren.

Ein Ladenlokal war 1998 schnell gefunden, Gründungskredite waren schon schwieriger zu bekommen. „Eine Mittelalterkneipe in Münster? Aussichtslos!“, so die einhellige Meinung der Banker.

Mit viel Unterstützung von Familie und Freunden und dem ganzen Enthusiasmus ihrer 24 Jahre stemmte sie das „Projekt“ und verwandelte das Ladenlokal in nur vier Wochen in ein mittelalterliches. Bereits die Anfangseinrichtung und -dekoration begeisterte die Gäste.

Die unkomplizierte Atmosphäre, das düstere Ambiente, eine phantasievolle Karte mit verschiedenen sortenreinen Honigweinen, historisch gewandete „Schankmaiden“ und andere liebevolle Details lockten auch viele Rollenspieler und Mittelalterfans ins Fegefeuer.

Heute ist das Publikum bunt gemischt, der Erlebnischarakter im schummrigen Lokal nach wie vor hoch und die kreative und spannende Küche, die großen Wert auf Nachhaltigkeit und gute Produkte aus der Region legt, schlägt gekonnt den Bogen zwischen Bodenständigkeit und anspruchsvollen Genüssen mit Überraschungsmomenten.

Wo? Von-Kluck-Str. 15, Südviertel