Fegefeuer

Restaurant, Deutsche Küche, Vegan/vegetarisch

Erwarte das Unerwartete! Uriges Restaurant mit gemütlicher Atmosphäre und vorwiegend deutschem Gaumenschmaus. Fleischlose, Getierfreie und Karnivore werden gleichermaßen fündig.

 
Küchenklassiker in neuem Gewand, vorrangig saisonale Küche,
 
Biere von der Neuzeller Klosterbrauerei,
 
große Auswahl an Met & Fruchtwein,
 
35,
 
Geschlossene Gesellschaften möglich, inkl. Events mit Unterhaltungsprogramm,
 
Ja,
Bild Fegefeuer
Neue Lokale!

Jetzt an neuer Adresse!

Fegefeuer

Fans der kultigen Taverne an der Von-Kluck-Straße standen in den letzten Wochen womöglich mit Schnappatmung vor verriegelten Türen: Das Fegefeuer geschlossen? Vielleicht für immer? Nein, ruhig bleiben und weiteratmen: Das Fegefeuer ist nur „aufgestiegen“ – in die Engelstraße!

Gerüchten zufolge soll das Team um Katrin, Gunnar und Dirk seither ein seltsames Leuchten umgeben. Verdient hätten sie sich eine Gloriole allemal, denn den Umbau des ehemaligen Odysseus haben sie „nebenbei“ komplett in Eigenleistung gestemmt. Ende August ist das Fegefeuer an die neue Adresse gezogen, an der es ab dem nächsten Jahr auch einen großen Innenhofbiergarten geben wird. Gevatter Tod ist natürlich ebenso mitgekommen zu den Engeln wie das „Zimmer über Kopf“ – und natürlich jede Menge weitere Deko. Aber genauso klar ist, dass das Team die Gunst der Stunde dazu genutzt hat, das Fegefeuer wieder ein wenig neu zu erfinden. Und weil die neuen Räumlichkeiten größer sind, gab es dazu jede Menge Gelegenheit. Wie die Küchencrew den Umzug aus dunklen Katakomben ans Tageslicht verkraftet, bleibt abzuwarten. Auf Feines und Handfestes, kreativ kombiniert und spannend inszeniert, aus guten regionalen Zutaten, fleischlich oder vegan, darf man sich aber auch weiterhin freuen. Die Karte bleibt erstmal dieselbe – mit zwei Ausnahmen: Eine kleine, feine Rumauswahl ergänzt das Sortiment an Met, Fruchtweinen, (Spezial-) Bieren und Co. Und es gibt ein neuen „Klassiker“ auf der Speisekarte.

Wo? Engelstr. 60, Bahnhofsviertel, fegefeuer-muenster.de, Tel. 0251-5389638

Bild à la Fegefeuer
Gastro for future

„Dolle Knolle“

à la Fegefeuer

Gemüse spielt bei diesem Sommergericht die Haupt- und alle Nebenrollen. Die „Dolle Knolle“ ist ein Ofenkohlrabi, der schonend gegart und mit karamellisierten Möhren- „Bandnudeln“ und ein wenig Blattspinat gefüllt wird. Basis für die leckere Sauce ist hausgemachte Hafersahne. Serviert wird der Kohlrabi auf einem Rote Bete-Püree. Dazu gibt es Kartoffel-Kopfsalat-Schnecken aus hausgemachtem Knödelteig und frischem Salat, denen Malabar-Pfeffer eine feine Note verleiht. Die Kartoffel- Salat-Schnecken werden in Serviettenknödel-Manier angebraten und sind außen knusprig, innen saftig-weich.

Die leichte Pflanzenküche des Fegefeuers setzt dem proteinlastigen Soja-Fertigprodukt-Hype seit langem viel frisches Gemüse entgegen. Ein Teil davon stammt aus Wildsammlung und eigenem Anbau – und das wird künftig mehr: Das große Sprossenfenster des Fegefeuers wird demnächst zum ganzjährigen Indoor-Garten, in dem Salate und Sprossen wachsen sollen.

Wo? Von-Kluck-Str. 15, Südviertel

Bild Katrin Pfaff
Lokalheldinnen

Fegefeuer

Katrin Pfaff

Ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Handorfer Hotel „Haus Vennemann“ absolvierte „Nordlicht“ Katrin mit einem klaren Ziel: ein eigenes Hotel zu eröffnen.

Zunächst aber wollte die gebürtige Rendsburgerin sich einmal „im Kleinen“ mit einer eigenen Gastronomie versuchen. Zu dumm, dass die „ersten Gehversuche“ gleich so erfolgreich waren…!

Denn Katrins erstes „Projekt“ war (und ist bis heute) das „Fegefeuer“, Münsters erste und einzige Mittelaltertaverne, die sich mittlerweile in etwas modernere Zeiten bewegt hat, ohne an Atmosphäre zu verlieren.

Ein Ladenlokal war 1998 schnell gefunden, Gründungskredite waren schon schwieriger zu bekommen. „Eine Mittelalterkneipe in Münster? Aussichtslos!“, so die einhellige Meinung der Banker.

Mit viel Unterstützung von Familie und Freunden und dem ganzen Enthusiasmus ihrer 24 Jahre stemmte sie das „Projekt“ und verwandelte das Ladenlokal in nur vier Wochen in ein mittelalterliches. Bereits die Anfangseinrichtung und -dekoration begeisterte die Gäste.

Die unkomplizierte Atmosphäre, das düstere Ambiente, eine phantasievolle Karte mit verschiedenen sortenreinen Honigweinen, historisch gewandete „Schankmaiden“ und andere liebevolle Details lockten auch viele Rollenspieler und Mittelalterfans ins Fegefeuer.

Heute ist das Publikum bunt gemischt, der Erlebnischarakter im schummrigen Lokal nach wie vor hoch und die kreative und spannende Küche, die großen Wert auf Nachhaltigkeit und gute Produkte aus der Region legt, schlägt gekonnt den Bogen zwischen Bodenständigkeit und anspruchsvollen Genüssen mit Überraschungsmomenten.

Wo? Von-Kluck-Str. 15, Südviertel